leavinghomefunktion

Nach dem Beenden ihres Kunststudiums, entschlossen sich Anne, Efy, Johannes, Kaupo und Elisabeth die eigene Komfortzone zu verlassen, um sich selbst ein Bild von der Welt zu machen. Im Herbst 2014 tauschten sie Haarbürste gegen Schraubenschlüssel und verließen Deutschland auf der Suche nach einem Landweg, der die junge Künstlergruppe „leavinghomefunktion“ immer in Richtung Osten bis ganz in den Westen führen würde.
Die Wahl des Vehikels war hierbei ausschlaggebend – die Ural 650. Sie gilt als robust, leicht zu reparieren – vor allem aber als extrem unzuverlässig. Die Beiwägen wurden zu mobilen Studios transformiert und so ging es auf und davon, sich die Welt mit eigenen Augen anzuschauen.
Da keiner von ihnen jemals vor diesem Projekt Motorrad gefahren ist, standen die Künstler vor einer großen Herausforderung. Eigentlich scheiterten sie jeden Tag, lernten aus ihren Fehlern und verstanden den Zufall für sich zu nutzen, um weiter zu gehen.
Und so war es eine Kombination aus Schneckentempo und der unglaublichen Menge an Pannen, die ihnen Tür und Tor sowohl in sehr dicht besiedelten, als auch stark isolierten Regionen öffneten. Erfahrung und Routine zeigten den 5 Gereisten bald: Hat man also eine Panne, lösen sich die meisten Hemmungen und Kommunikationsbarrieren in Wohlgefallen auf.
Nach 2.5 Jahren und rund 43 000 Kilometern erreichten sie mit Pauken und Trompeten das Ziel ihrer Reise: New York City.
Mittlerweile ist nicht nur das Buch von „leavinghomefunktion“ erschienen, auch der Film zu diesem gewaltigen Abenteuer steht in den Startlöchern.

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